Echte Steuerberater

beraten Sie am Telefon

Sofort & verbindlich

Antwort auf Ihre Steuerfrage

Jederzeit erreichbar

Montag - Sonntag

Unter 6 Minuten

durchschntl. Gesprächsdauer

 Derzeit sind alle Steuerberater im Gespräch oder offline. Sie haben jetzt aber die Möglichkeit einen Beratungstermin zu vereinbaren.

0900/1000 2770 *

*Der Anruf kostet 1,99 € / Min. inkl. 16% MwSt. aus dem deutschen Festnetz; in Mobilfunknetzen gelten ggf. andere Preise.

Allgemeines

Die Motive für lebzeitige Schenkungen sind vielfältig. "Häufig wollen Eltern ihren Kindern eine Starthilfe zukommen lassen, manche wollen sich mit der Schenkung von

Verwaltungslasten befreien, die meisten wollen Steuern sparen", weiß Notar Michael Uerlings. Oft geht es auch darum, Pflichtteilsansprüchen Angehöriger zuvor zu kommen. Der Vorteil: Das Vermögen wird zu einem Zeitpunkt verteilt, zu dem man noch die Kontrolle hat! So hofft der Schenker Streit unter den späteren Erben zu vermeiden. Damit sich dieser Wunsch jedoch nicht in sein Gegenteil verkehrt, ist auf einige rechtliche Fallstricke zu achten.

Übertragen Eltern ihr Haus auf eines ihrer Kinder, damit es sie in der Unterhaltung entlastet, stellt sich die Frage, ob sich das beschenkte Kind im Erbfall den Wert des Hauses auf seinen Erbteil anrechnen lassen muss oder ob es gegenüber den anderen Kindern

privilegiert sein soll, indem es das Haus zusätzlich erhält. "Die Eltern müssen dies bereits bei der Übertragung eindeutig klarstellen", erklärt Uerlings. Werden keine klaren Bestimmungen zur Anrechenbarkeit getroffen, entbrennt Streit darüber, was von den Eltern tatsächlich gewollt war. "Manch Erblasser würde sich im Grabe umdrehen, wenn er sehen könnte, welchen Ärger er unter seinen Kindern angerichtet hat, obwohl er doch nur das Beste wollte", so Uerlings.

Ein ähnliches Problem der Berücksichtigung von Schenkungen stellt sich auch im Hinblick auf Pflichtteilsansprüche. Ein Beispiel: Eine Mutter macht einem ihrer Kinder ein Geschenk und setzt das andere zum Ausgleich dafür zu ihrem Alleinerben ein. Hier steht dem beschenkten Kind im Erbfall trotz der Schenkung ein Pflichtteilsanspruch zu. Es stellt sich aber die Frage, ob das Geschenk den Pflichtteilsanspruch schmälert. "Auch dies hängt von den Bestimmungen der Mutter ab, welche diese bei der Schenkung getroffen hat.", weiß Uerlings. Verkompliziert wird die Lage beim Pflichtteil dadurch, dass zwischen

Ausgleichung und Anrechnung unterschieden wird, die auch nebeneinander in Betracht kommen. Für den Laien sind diese Unterschiede kaum nachvollziehbar, so dass oftmals eine Beratung durch einen Fachmann unerlässlich ist. Uerlings: "Ein Notar hätte auch auf die Möglichkeit eines Pflichtteilsverzichts des beschenkten Kindes im Gegenzug für die Schenkung hingewiesen."

Der meiste Zündstoff besteht bei Schenkungen, mit denen Pflichtteilsansprüche geschmälert werden sollen. Wer mit Schenkungen seinem Nachlass Masse entziehen will, muss wissen, dass es eine so genannte Pflichtteilsergänzung gibt. Der Wert des Geschenks wird dem Nachlass zur Berechnung des Pflichtteils wieder hinzugerechnet, wenn zwischen Erbfall und Schenkung nicht mehr als zehn Jahre vergangen sind. Der zu berücksichtigende Wert der Schenkung wird für jedes Jahr, das seit der Schenkung vergangen ist, um 1/10 reduziert.

Unbekannt ist aber vielfach, dass die Zehn-Jahresfrist überhaupt nicht zu laufen beginnt, wenn sich der Schenker etwa einen Nießbrauch an dem geschenkten Gegenstand vorbehält. "Die Überraschung ist dann groß, wenn plötzlich eine Pflichtteilsergänzung gegen den Erben

geltend gemacht wird, obwohl die Schenkung mehr als zehn Jahre zurückliegt.", erklärt Uerlings.

Schenkungen an einen Ehepartner schließlich helfen im Regelfall überhaupt nicht weiter, da unter Eheleuten die Zehn-Jahresfrist erst mit Auflösung der Ehe zu laufen beginnt. Bleibt diese bis zum Tod des Erblassers bestehen, ist der Wert des Geschenks für die Pflichtteilsberechnung in voller Höhe zu veranschlagen.

Auch in steuerlicherlicher Hinsicht gibt es bei Schenkungen Fallstricke. Die Steuerberater der Deutschen-Steuerberatungshotline helfen Ihnen hier gerne weiter!

(Informationsdienst Notar und Recht / Redaktion)

Für weitere Details oder Rückfragen stehen Ihnen die teilnehmenden Steuerberater der Deutschen-Steuerberatungshotline unter der Telefonnummer 0900 / 1000 277 - 0 gerne zur Verfügung. Der Anruf kostet 1,99 EUR/ Min. inkl. 19% MwSt aus dem dt. Festnetz; in Mobilfunknetzen gelten ggf. andere Preise. Die Abrechnung erfolgt sekundengenau.

Hinweis: Die Steuernews sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte an den Artikeln liegen, sofern nicht anders vermerkt, bei der Deutschen-Steuerberatungshotline. Nachdruck, Verwendung auf Internetseiten (auch Kopien in Foren) und Veröffentlichung, auch auszugsweise, sind nur mit schriftlicher Genehmigung gestattet. Wenn Sie unsere Steuernews für so wichtig halten, dass Sie sie weitergeben möchten, belassen Sie es bei einem Hinweis, den Sie mit dem kompletten Artikel auf unserer Internetseite verlinken. Danke.

Für weitere Fragen und Details

Aktuell sind leider alle Steuerberater im Gespräch oder offline

Sie haben aber die Möglichkeit, jetzt einen Termin zu vereinbaren. Geben Sie hierfür bitte drei Terminvorschläge an. Ein passender Steuerberater wird Sie dann an Ihrem Wunschtermin beraten.

: Uhr
: Uhr
: Uhr

Kundenbewertungen zur Deutschen Steuerberatungshotline

Das sagen bisherige Anrufer:

"Sehr schnelle Bearbeitung und das am Wochenende. Vielen Dank."

26.09.2020
"Sehr schnell und kompetent beantwortet. Vielen Dank"

25.09.2020
"besser und schneller geht nicht -TOP"

25.09.2020
"Sehr empfehlenswertes Portal. Zugesagter Überprüfungszeitraum mehr als zugesagt eingehalten! Würde ich jederzeit wieder nutzen. Danke!"

24.09.2020
"Sehr gute und kompetente Beratung. Gerne wieder."

24.09.2020
"Schnelle und verständliche Information. Hat super geklappt!"

24.09.2020
"Sehr gute Beratung - auf den Punkt und im Sinne des Kunden. Meine Fragen wurden sofort verstanden, es wurde kompetent und effizient das Thema erörtert und mir wurden hilfreiche Hinweise zur weiteren Vorgehensweie gegeben. Alles in meinem Sinne und mit großer Expertise. Vielen Dank!"

24.09.2020
"Kann ich nur empfehlen! Ich bin sehr zufrieden! Schnell und hochprofessionell. Alle meine Fragen wurden beantwortet. Danke! Elena "

23.09.2020
"- sehr gute, schnelle, kompetente Beratung - sehr freundliche Beraterin - nach Beauftragung schnelle Bearbeitung; Anfrage wurde schnell und mit vollster Zufriedenheit beantwortet. - schnelle Rückmeldung/ schnelle Reaktionszeit - Klare Weiterempfehlung!!! Gerne wieder! "

22.09.2020
"Herr Christiansen hat meine Frage zur Umsatzsteuer beim Online Verkauf ausführlich beantwortet. Bei Fragen rund um die Umsatzsteuer werde ich mich sicherlich wieder an Hr. Christiansen wenden. "

21.09.2020
"Herr C.sen hat mich äußert kompetent und schnell beraten. Ich habe mich bei ihm gut beraten gefühlt."

21.09.2020
"Sehr informatives Erstgespräch zum Thema KESt. und Crowdlending. "

21.09.2020
"Hilfreich, informativ, gut erklärt"

21.09.2020
"Meine Fragen wurden von Herrn T. zu meiner vollsten Zufriedenheit beantwortet. Bei einem erneuten Problem werde ich wieder auf die Expertise von Herrn T. zurückgreifen."

20.09.2020
"Schnelle kompetente Bearbeitung. Offen für Rück- bzw. Verständnisfragen. Danke!"

18.09.2020
"Die Bewertung war schnell und informativ gut vom experten formuliert. Großes Dankeschön dafür. Mfg H Pahl"

18.09.2020
"Qualifiziert und fundierte Antwort. Ich bin begeistert. Zuvorkommend und höflich. Auch bei einer Rückfrage zur Ausführung ohne erneutes "das kostet extra" ausführlich geantwortet. Diese Beratung kann man wärmstens weiterempfehlen und wir werden bei weiteren Fragen im Bereich V+V wieder auf Herrn Thomas zukommen. "

18.09.2020
"Alles bestens"

18.09.2020
"Einwandfreie, präzise Beratung"

17.09.2020
"Top"

17.09.2020
4,8 von 5 Sterne auf der Grundlage von 3513 Bewertungen
Unsere Steuerberater sind erreichbar unter 0900/1000 2770